Donnerstag, 17. Apr. 2014


Weingut Dr. Bürklin-Wolf

Die Wurzeln des Weinguts Dr. Bürklin - Wolf gehen bis auf das Jahr 1597 zurück. Es war Bernhard Bürklin, Stadtschreiber und späterer Bürgermeister von Wachenheim, der als erster Bürklin in Wachenheim lebte. Sein im Jahre 1606 erbautes Renaissancehaus steht noch heute.

Der Grundstein für die heutige Bedeutung des Weinguts wurde im Jahr 1875 gelegt, als der in Karlsruhe ansässige Jurist Albert Bürklin die Wachenheimerin Luise Wolf heiratete und somit das größte in Privatbesitz befindliche Weingut seinen Namen Dr. Bürklin-Wolf erhielt.
Dr. Albert Bürklin war nicht nur Reichstagsabgeordneter (1877), Generalintendant des Großherzoglichen Hoftheaters in Karlsruhe (1893) und Vizepräsident des Reichstages (1893), sondern auch Präsident der Weimarer Goethe-Gesellschaft (1899). 1890 erhielt er für sein Wirken am Theater den Titel Exzellenz. 1904 wurde er durch den badischen Großherzog Friedrich von Baden zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt und mit dem badischen Großkreuz des Ordens des Zähringer Löwen ausgezeichnet. 1911 wurde ihm von der Universität Freiburg die Ehrendoktorwürde verliehen.

Vom Weingut zum Kulturbetrieb
Als Intendant des Theaters prägt Dr. Albert Bürklin in beträchtlichem Maße das Kulturgeschehen der Residenz in Karlsruhe. Nicht nur die Hauskonzerte im Spiegelsaal seines Palais, an denen zahlreiche musizierende Familienmitglieder mitwirkten, waren ein Zentrum des Musiklebens in der Stadt, sondern auch die von ihm ins Leben gerufenen Opernfestspiele unter dem Namen „Septembervorstellungen“.
1904 entschloss er sich nach Wachenheim überzusiedeln und baute das Weingut zu einem Musterbetrieb für Qualitätsweinbau aus.

Ökonomierat Dr. Albert Bürklin 1907-1979
Der Großneffe gleichen Namens und der Vater der heutigen Besitzerin Bettina Bürklin - von Guradze erbte mit 17 Jahren 1924 den Betrieb und setzte den konsequenten Qualitätsweinbau bis zu seinem Tode 1979 fort. Seiner unternehmerischen Weitsicht ist es zu verdanken, dass in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur im Weinbau neue Schritte gegangen wurden sondern vor allem auch im landwirtschaftlichen Betrieb (Rudolf Steiner).

Die älteste Tochter Dr. Albert Bürkins trat 1992 das Erbe an und leitet seither das Weingut. Bettina Bürklin-von Guradze knüpfte nicht nur an dem qualitätsorientierten Konzept der Vorfahren an, sondern auch an die kulturellen Ambitionen und Erfolge ihres Urgroßonkels. Der Startschuss fiel am 3. Juli 1993 mit der Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana anlässlich des 1. kulinarischen Hofkonzerts. Hier wurde der Grundstein für das jährliche Kulturkalendarium Fermate gelegt, das die Verbindung zwischen klassischer Musik, Kulinarik und Grand Cru Weinen herstellt - eingebettet in die einzigartige Landschaft der Mittelhaardt.
Bettina Bürklin-von Guradze gelang 2005 die Umstellung der gesamten Weinbergsfläche auf die biodynamische Wirtschaftsweise – eine organisatorische Großleistung, die ganz getragen war von dem Wunsch, im Einklang mit der Natur Rieslinge von höchster Qualität zu erzeugen, die die Vielfalt und die Tiefe ihrer Terroirs in vollkommener Weise wiedergeben.
 
Dr. Bürklin-Wolf'sche
Gutsverwaltung GmbH
Weinstraße 65
67157 Wachenheim

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